Frankfurts neue Genussadressen
Frankfurts neue Genussadressen, Foto: Pixabay/Pixabay-Lizenz

Frankfurts beliebter Gastroführer „Frankfurt geht aus“ präsentiert sich in einem neuen Format. Künftig setzt die Redaktion auf das Prinzip Digital-First. Empfehlungen sollen ab dem kommenden Jahr monatlich in der App aktualisiert werden, während die gedruckte Ausgabe einmal jährlich erscheint. Die jüngste Veröffentlichung bringt zahlreiche Neuerungen – sowohl bei den Top-Restaurants als auch bei den Flops der Frankfurter Gastronomie.

Inhaltsverzeichnis:

Rausch und Sommerfeld führen die Bestenliste an

An der Spitze der „Newcomer des Jahres“ steht das Rausch im Westend. Hinter dem Konzept stehen Küchenchef Jochim Busch und Restaurantleiter Philipp Günther. Busch erkochte zuvor für das Gustav zwei Michelin-Sterne, während Günther Erfahrung aus der Spitzengastronomie mitbringt. Herausgeber Jan Einhorn nannte das Projekt „das Highlight des Jahres“. Auf Platz zwei folgt das Sommerfeld im Bahnhofsviertel, Platz drei belegt das Jonas in Mainz.

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Auch in anderen Stadtteilen tut sich viel. So eröffnete die Anni Brasserie im Kimpton Main Frankfurt nach einer Pause erneut. Unter Leitung von Jörg Ludwig bietet sie klassische Brasserie-Gerichte wie Moules frites und Blutwurst. Neu in der Szene ist auch das Otakara am Börsenplatz 9, das sich auf Ramen aus Bio-Weizen spezialisiert hat. Die Nachfrage nach japanischer Küche bleibt stark, was sich in neuen Kategorien des Guides widerspiegelt.

Kitakata Ramen Ban Nai und asiatische Vielfalt

Zu den weiteren Neuzugängen zählt das Kitakata Ramen Ban Nai im Westend. Der Betrieb steht stellvertretend für den anhaltenden Trend zu asiatischen Spezialitäten. Besonders in Frankfurt wächst das Interesse an authentischen Aromen aus Japan, Korea oder Thailand. In der Kategorie „Japan Fine Dining“ belegen Masa Japanese Cuisine, Kaiseki Kentaro und The Sakai die ersten drei Plätze. In der Rubrik „Japan Fusion“ führen Mangetsu, Sakura und Takahumi Sushi.

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Diese Vielfalt spiegelt die internationale Ausrichtung der Stadt wider. Ergänzt wird das Angebot durch Lokale mit Küchen aus Myanmar, Usbekistan oder der Ukraine. Das Mavka in Unterliederbach, das Caravan in Bornheim und das Rangoon im Nordend gehören hier zu den besten Adressen. Frankfurts internationale Ausrichtung zeigt sich damit nicht nur in Wirtschaft und Verkehr, sondern auch auf den Speisekarten.

Vegane und vegetarische Spitzenküche im Fokus

Neu ist auch die Rubrik „Veggie und Vegan exklusiv“. Das Lafleur im Palmengarten belegt hier Platz eins. Küchenchef Andreas Krolik gilt als einer der führenden Vertreter der pflanzlichen Haute Cuisine in Deutschland. Laut Testerin Lena Menzer bietet das Restaurant eines der besten veganen Menüs des Landes. Neben pflanzlichen Gerichten überzeugt das Team auch mit Fleisch- und Fischkreationen. In der Kategorie „Frankfurt exklusiv“ führt das Lafleur ebenfalls, gefolgt vom Rausch und Masa Japanese Cuisine.

Vegetarische und vegane Küche gewinnen in Frankfurt zunehmend an Bedeutung. Sie sind auch Teil des wachsenden Nachhaltigkeitstrends, der sich in anderen Branchen der Stadt widerspiegelt – etwa bei neuen Umwelt- und Energieprojekten, über die mehr hier zu lesen ist.

Flops und Kritik an Qualität und Preis

Nicht alle Restaurants konnten überzeugen. Die aktuelle Flop-Liste umfasst sechs Betriebe. Darunter das Metta Thai im Bahnhofsviertel, das Bio-Döner by Monster-Fit in Eckenheim sowie das Crusty Slices in Bornheim. Tester Peter Eckard kritisierte vor allem mangelhafte Qualität und Fettüberladung der Gerichte. Auch das Burbank im Roomers Hotel steht wegen seines Preis-Leistungs-Verhältnisses in der Kritik.

Chefredakteurin Gabriele Lohwasser erklärt, dass sich die Branche selbst bereinige. Wer heute schlechte Qualität liefere, habe in Frankfurt kaum noch Chancen. Die Konkurrenz sei zu groß und die Ansprüche der Gäste hoch. Diese Entwicklung steht im Einklang mit der allgemeinen Modernisierung der Stadt, die sich auch in anderen Bereichen zeigt, etwa im Ausbau kultureller Initiativen wie dem Jahr der Musik 2026.

„Frankfurt geht aus!“ plant künftig monatliche App-Updates und eine jährliche Printausgabe. Damit erhalten Nutzer schneller Zugriff auf aktuelle Empfehlungen. Die Redaktion reagiert damit auf den Wandel der Mediennutzung und die digitale Entwicklung, die in Frankfurt immer stärker an Bedeutung gewinnt – ein Trend, der sich auch in Projekten wie der digitalen Stadtentwicklung widerspiegelt.

Quelle: Frankfurter Neue Presse

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