Straßenbahn in Frankfurt am Main im Kontext der Digitalisierung der Mobilität
Der Nahverkehr ist ein wichtiger Teil der digitalen Stadtentwicklung in Frankfurt. Foto: Pixabay / Lizenz: Pixabay

Frankfurt am Main setzt digitale Lösungen vor allem dort ein, wo sie Verwaltung, Verkehr, Umwelt, Bibliotheken und städtische Daten praktisch verbessern. Die Stadt verbindet Online-Services, Smart-City-Projekte, offene Daten, Glasfaserausbau und digitale Mobilitätssteuerung zu einem breiteren Modernisierungskurs. Im Mittelpunkt stehen nicht einzelne technische Vorzeigeprojekte, sondern nutzbare Dienste für Bürgerinnen, Bürger, Unternehmen und die Verwaltung. Wer die digitale Transformation in Frankfurt beobachtet, sieht inzwischen mehrere Ebenen zugleich. Die Stadt modernisiert interne Abläufe, baut digitale Zugänge aus, testet Sensorik im öffentlichen Raum und stärkt Datenplattformen für Planung und Beteiligung.

Inhaltsverzeichnis

Frankfurts Digitalstrategie verbindet Verwaltung, Daten und Stadtraum

Die Grundlage bildet die Rahmenstrategie Digitalisierung der Stadt Frankfurt am Main. Sie beschreibt den digitalen Wandel als Aufgabe für Verwaltung, städtische Einrichtungen und Stadtgesellschaft. Ziel sind mehr Service, effizientere Prozesse und bessere sind mehr Service, effizientere Prozesse und bessere sind mehr Service, effizientere Prozesse und bessere Teilhabe. Hinzu kommt die Smart-City-Strategie, die Frankfurt als menschen- und bedarfsorientierte digitale Stadt entwickeln soll.

Die Stadt Frankfurt am Main ordnet ihre Digitalisierung über eine Rahmenstrategie. Diese Strategie richtet sich an die Stadtverwaltung und städtische Einrichtungen. Sie legt fest, dass digitale Angebote einfacher, sicherer, barriereärmer und nutzendenfreundlicher werden sollen.

Frankfurt betrachtet Digitalisierung nicht nur als Technikprojekt, sondern als Veränderung von Service, Arbeitsweisen und Zusammenarbeit. Das ist wichtig, weil eine Online-Maske allein noch keine moderne Verwaltung ergibt. Antragsdaten müssen verarbeitet, geprüft, weitergeleitet und rechtssicher beschieden werden.

Die Stadt nennt zwei große Handlungsfelder. Das erste Feld betrifft die digitale Unterstützung von Stadtgesellschaft und Stadtraum. Dazu gehören Mobilität, Bildung, Umwelt, Gesundheit und Bürgerbeteiligung. Das zweite Feld betrifft die digitale Unterstützung der städtischen Organisationen. Gemeint sind effiziente Abläufe, modernes Personalmanagement, sichere IT und Datenmanagement.

Zur Smart-City-Strategie gehört ein breiter Kreis von Akteuren. Wissenschaft, Wirtschaft, Stadtverwaltung, Verbände und Bürgerinnen und Bürger werden als Beteiligte genannt. Die Koordination liegt beim Team Smart City der Stabsstelle Digitalisierung. Dadurch soll Digitalisierung nicht isoliert in einzelnen Ämtern hängen bleiben.

Für Leserinnen und Leser bedeutet das einen klaren Trend. Die Stadt baut digitale Dienste nicht nur für Spezialisten. Sie sollen im Alltag sichtbar werden. Das betrifft den Termin im Amt, den Zugriff auf öffentliche Daten, die Erfassung von Straßenschäden, die Planung von Veranstaltungen und die Nutzung von Bibliotheken. Auch digitale Initiativen in Frankfurt werden dadurch stärker mit Verwaltung und Stadtleben verbunden.

Online-Verwaltung macht Bürgerdienste schneller erreichbar

Ein wichtiger Teil der Umsetzung ist E-Government. Die Stadt beschreibt darunter vor allem internetbasierte Angebote, die Behördenkontakte vereinfachen, die Bearbeitung beschleunigen und persönliche Vorsprachen reduzieren können. Dazu gehören Informationen zu Leistungen, Online-Terminvereinbarungen, digitale Anträge, Formulare und elektronische Kommunikationswege.

Die Online-Terminvereinbarung ist bereits ein sichtbarer Baustein. Bürgerinnen und Bürger können für bestimmte Dienstleistungen Amtstermine digital reservieren. Auf der städtischen Terminseite werden unter anderem Bürgerämter, Kfz-Zulassung, Fahrerlaubnisbehörde, Fundbüro, Stadtschulamt und einzelne Angebote des Gesundheitsamts aufgeführt.

Person nutzt Laptop fuer Online Dienste und digitale Verwaltung in Frankfurt
Digitale Dienste erleichtern den Zugang zur Verwaltung in Frankfurt. Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Die Verwaltungsdigitalisierung reicht in Frankfurt tiefer als eine Website mit Formularen. Die Stadtverwaltung betreibt nach eigenen Angaben mehr als 700 große und kleine IT-Verfahren. Sie unterstützen Mitarbeitende bei der Bearbeitung von Anträgen, bei der Beurteilung von Sachverhalten und beim Versand von Bescheiden.

Für Bürgerdienste spielen sichere Zugänge eine zentrale Rolle. Für einige Online-Services ist eine eID-Karte oder ein entsprechender digitaler Identitätsnachweis erforderlich. Hessen nutzt für Verwaltungsleistungen die BundID. Für Unternehmen steht das Organisationskonto auf ELSTER-Basis bereit. Diese Struktur erleichtert digitale Anträge, weil Identität und Kommunikation nicht bei jedem Vorgang neu aufgebaut werden müssen.

Was sich für Bürgerinnen und Bürger praktisch ändert

  • Termine können für ausgewählte Dienstleistungen online gebucht werden.
  • Viele Anträge lassen sich über Online-Formulare oder digital übermittelbare PDF-Formulare vorbereiten.
  • Informationen zu Unterlagen und Zuständigkeiten sind zentral über das Stadtportal erreichbar.
  • Sichere Kommunikationswege ergänzen die klassische E-Mail.
  • Offene Daten können für Auswertungen, Anwendungen und Recherchen genutzt werden.

Für Unternehmen ist die digitale Verwaltung ebenfalls relevant. Gewerbliche Anträge, Nachweise, Fristen und Rückmeldungen sollen langfristig weniger papierabhängig werden. Damit hängt die Modernisierung der Verwaltung auch mit der Digitalisierung der Wirtschaft in Frankfurt zusammen.

Urbane Datenplattform macht Frankfurt messbarer und transparenter

Frankfurt arbeitet mit einer Urbanen Datenplattform. Sie bündelt städtische Informationen und macht sie in anschaulicher Form zugänglich. Ergänzend steht eine Kartenansicht zur Verfügung. Bürgerinnen und Bürger können über ein Online-Beteiligungsformat Ideen zur Weiterentwicklung einreichen.

Digitaler Stadttakt Frankfurt

Frankfurts Digitalisierung wirkt nicht an einem einzigen Ort. Sie verteilt sich auf Verwaltung, Daten, Wasser, Mobilität, Bibliotheken und Netze. Der folgende Überblick zeigt, wo der digitale Wandel im Alltag sichtbar wird.

Aktiver Bereich

Verwaltung

Online-Termine, digitale Anträge und sichere Nutzerkonten verkürzen Wege zur Stadtverwaltung.

Die Leiste zeigt keine Statistik, sondern die thematische Einordnung innerhalb dieses Überblicks.

Daneben gibt es das Offene-Daten-Portal der Stadt. Es bietet Zugriff auf öffentliche Daten städtischer Ämter und Betriebe. Solche Daten können für Recherche, Planung, zivilgesellschaftliche Projekte und neue digitale Anwendungen genutzt werden. Für eine Stadt wie Frankfurt ist das besonders relevant, weil Verkehr, Wohnen, Umwelt, Wirtschaft und Veranstaltungen eng miteinander verwoben sind.

Je besser Frankfurt Daten aus verschiedenen Bereichen zusammenführt, desto gezielter kann die Stadt planen und reagieren. Das gilt für Wasserstände, Straßenzustände, Besucherströme, Verkehrsbehinderungen und öffentliche Services.

Digitaler Baustein Einsatz in Frankfurt Praktischer Nutzen
Urbane Datenplattform Bündelung und Darstellung städtischer Daten Bessere Orientierung, Planung und Beteiligung
Offene Daten Zugriff auf öffentliche Datensätze der Stadt Grundlage für Analysen, Anwendungen und Transparenz
Sensorik Messung von Wasser, Bodenfeuchte, Regen, Besucheraufkommen und Zuständen Schnellere Bewertung und gezieltere Maßnahmen
Digitale Beteiligung Ideen und Rückmeldungen zur Datenplattform Mehr Einbindung der Stadtgesellschaft

Ein zusätzlicher Ort für digitale Praxis entsteht mit display im Zentrum Frankfurts. Der Raum soll als Schaufenster, Anlaufstelle, Community-Space und Experimentierraum dienen. Dort geht es um kreative, kritische und praktische Auseinandersetzung mit Technologie. Ab März 2026 sind dort regelmäßig Veranstaltungen, Mitmachangebote und Ausstellungen zu digitalen Technologien vorgesehen.

Wassermanagement, Straßen und Open Library zeigen den praktischen Nutzen

Besonders konkret wird die digitale Umsetzung bei drei Smart-City-Projekten. Die Stadt setzt auf Smartes Wassermanagement, Straßen für alle und Open Library. Diese Vorhaben zeigen, dass Digitalisierung nicht nur im Rathaus, sondern auch in Umwelt, Infrastruktur und Bildung ankommt.

Das Smarte Wassermanagement verbindet Umweltamt, Grünflächenamt, Stadtentwässerung und Stabsstelle Digitalisierung. Wissenschaftlich begleitet wird das Projekt unter anderem von der Hochschule Fresenius und dem ISOE. Es geht um bessere Datengrundlagen, die Digitalisierung von Grundwassermessstellen, die Messung von Niederschlagseinflüssen, die Erfassung der Wasserqualität und die Verringerung von Umwelteinträgen bei der Schädlingsbekämpfung.

Sensoren spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie werden in Funknetze eingebunden und liefern Daten, die anschließend analysiert werden können. Kommune21 berichtete Ende 2025, dass zunächst 15 Grundwassermessstellen mit Sensoren zur digitalen Messung und Übertragung ausgestattet wurden. Weitere Bodenfeuchte-, Niederschlags- und Wasserqualitätssensoren ergänzen das System.

Beim Projekt Straßen für alle geht es um die automatisierte Erfassung des Straßenzustands. Scan Cars und Straßenerhaltungssoftware sollen helfen, Schäden früher zu erkennen. Dadurch können Instandhaltung, Priorisierung und Kostenkontrolle verbessert werden. Die Stadt nennt dabei Geodaten und ämterübergreifende Zusammenarbeit als wichtige Faktoren.

Die Open Library bringt Digitalisierung in die Stadtbücherei. Bürgerinnen und Bürger sollen mit dem Bibliotheksausweis als digitalem Schlüssel auch außerhalb regulärer Öffnungszeiten Zugang zu ausgewählten Bibliotheken erhalten. Selbstbedienautomaten und Kassenautomaten ermöglichen Ausleihe, Rückgabe und Zahlungen ohne ständig anwesendes Personal. Nach Angaben von Kommune21 soll das Konzept zunächst in zwei Stadtteilbibliotheken umgesetzt werden.

Warum diese Projekte für den Alltag wichtig sind

  1. Wasserdaten helfen, Trockenheit, Starkregen und Gewässerqualität besser zu bewerten.
  2. Digitale Straßenzustandsdaten erleichtern vorbeugende Instandhaltung.
  3. Bibliotheken können länger und flexibler als Lern- und Treffpunkte genutzt werden.
  4. Gemeinsame Datenbasen verbessern die Zusammenarbeit zwischen Ämtern.
  5. Digitale Werkzeuge entlasten Personal, wenn Abläufe standardisiert werden.

Digitale Mobilität soll Buslinien und Besucherströme besser steuern

Frankfurt testet digitale Lösungen auch im Verkehr. Ein aktuelles Beispiel ist das Pilotprojekt mit Frontkameras in Bussen. Stadt Frankfurt und traffiQ starteten es im Dezember 2025. Zehn Busse der ICB und der DB Regio Bus Mitte werden vor allem auf den Linien M36, M55 und 64 eingesetzt.

Die Kameras sollen nur dann Aufnahmen auslösen, wenn falsch parkende Fahrzeuge den Betriebsablauf des öffentlichen Nahverkehrs stören. Beispiele sind blockierte Busspuren, behinderte Haltestellen oder Situationen, in denen Fahrgäste nicht ungehindert ein- und aussteigen können. Die Daten sollen nach Rückkehr in den Betriebshof bereinigt, geprüft und an die Bußgeldstelle übertragen werden.

Der Testbetrieb läuft bis Ende 2026. Danach soll eine Evaluation entscheiden, ob das Projekt fortgeführt oder erweitert wird. Für Straßenbahnen ist ebenfalls ein Einsatz vorgesehen. Damit setzt Frankfurt auf digitale Dokumentation, um den ÖPNV verlässlicher zu machen. Wer sich für städtische Mobilität interessiert, findet im Kontext auch Informationen zum öffentlichen Verkehr in Frankfurt.

Ein anderes Beispiel betrifft Besucherströme. Beim Frankfurter Weihnachtsmarkt 2025 im Römerbereich wurden LiDAR-Sensoren eingesetzt. Die Daten zeigten auf der Urbanen Datenplattform, wie stark dieser Teil des Marktes ausgelastet war. Der Test war bewusst räumlich begrenzt, weil neue Sensoren zunächst erprobt werden sollten.

Der Nutzen liegt auf zwei Ebenen. Besucherinnen und Besucher können ihren Aufenthalt besser planen. Die Stadt erhält zugleich Daten, die bei künftigen Veranstaltungen helfen können. Das ist eine typische Smart-City-Anwendung, weil sie Alltag, Sicherheit, Planung und Datenanalyse verbindet.

Projekt Technik Ort oder Bereich Ziel
Frontkameras in Bussen Kameradokumentation bei Störungen Linien M36, M55 und 64 Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit im ÖPNV verbessern
Besucherströme Weihnachtsmarkt LiDAR-Sensoren und Datenanzeige Römerbereich Auslastung sichtbar machen und Planung erleichtern
Straßen für alle Scan Cars, Geodaten und Software Städtische Straßeninfrastruktur Schäden früher erkennen und Instandhaltung steuern
Smartes Wassermanagement Sensoren, Funknetz und Dashboards Grundwasser, Boden, Niederschlag und Gewässer Wasserressourcen besser bewerten und schützen

Glasfaser und digitale Wirtschaft stärken den Standort Frankfurt

Digitale Dienste brauchen leistungsfähige Netze. Deshalb gehört der Glasfaserausbau zu den Grundlagen des Frankfurter Digitalisierungskurses. Die Stadt hat zum 1. August 2024 die Stabsstelle Gigabit Performance-Center eingerichtet. Sie koordiniert und begleitet den Glasfaserausbau und steht in Kontakt mit relevanten Stellen, Telekommunikationsunternehmen und Ortsbeiräten.

Im Februar 2026 meldete die Stadt eine Vereinbarung mit OXG für einen eigenwirtschaftlichen Ausbau in Höchst, Unterliederbach und Sossenheim. Bei planmäßigem Verlauf soll die Umsetzung bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Genannt wurden rund 26.000 Haushalte in diesen Stadtteilen.

Glasfaser ist für Frankfurt nicht nur ein Komfortthema, sondern eine Voraussetzung für digitale Verwaltung, Unternehmen, Bildung, vernetzte Haushalte und Smart-City-Anwendungen. Ohne stabile Netze bleiben Sensorik, Datenplattformen, Videokommunikation, Cloud-Dienste und digitale Fachverfahren begrenzt.

Frankfurt profitiert als Wirtschaftsstandort zusätzlich von seiner Rolle als Finanz-, Messe-, Verkehrs- und Technologiestandort. Digitalisierung in Unternehmen, Start-ups, Verwaltung und Wissenschaft verstärkt sich gegenseitig. Die Stadt war im Oktober 2024 Gastgeberin des Digitalgipfels des Bundes. Dort standen unter anderem künstliche Intelligenz, Cybersicherheit und Smart Cities im Fokus.

Für lokale Unternehmen geht es dabei nicht nur um große Zukunftsthemen. Digitale Werkzeuge verbessern Buchhaltung, Personalverwaltung, Kundenkommunikation, Lagersteuerung und Standortentscheidungen. Wer in Frankfurt arbeitet oder gründet, spürt deshalb auch im Geschäftsalltag, dass Technologie und Standortpolitik enger zusammenrücken.

Datenschutz und Informationssicherheit bleiben zentrale Bedingungen

Je mehr Daten Frankfurt nutzt, desto wichtiger werden Vertrauen, Datenschutz und Informationssicherheit. Die Rahmenstrategie Digitalisierung nennt diese Punkte ausdrücklich als Teil der strategischen Leitlinien. Das gilt für Bürgerdaten, Verkehrsprojekte, Verwaltungsverfahren und Datenplattformen.

Beim Kameraprojekt in Bussen wird das besonders deutlich. Die Aufnahmen sollen nicht dauerhaft und nicht anlasslos entstehen. Dokumentiert werden sollen nur Störungen des Betriebsablaufs. Unbeteiligte werden anonymisiert. Zudem ist eine Evaluation vorgesehen. Solche Grenzen sind entscheidend, damit digitale Lösungen nicht als Überwachung, sondern als gezieltes Werkzeug für bessere Abläufe verstanden werden.

Auch bei Online-Anträgen und Nutzerkonten zählt Sicherheit. BundID, Unternehmenskonto, eID und gesicherte Postfächer sollen digitale Identität und Kommunikation verlässlicher machen. Gleichzeitig müssen die Angebote verständlich bleiben. Ein digitaler Dienst hilft nur dann, wenn Menschen ihn finden, verstehen und nutzen können.

Frankfurts Digitalstrategie wird daran gemessen, ob sie Nutzen, Sicherheit und einfache Bedienung zusammenbringt. Genau deshalb bleibt digitale Sicherheit ein zentrales Thema für Verwaltung, Unternehmen und Bürgerinnen und Bürger.

Worauf Frankfurt bei digitalen Lösungen achten muss

  • Digitale Angebote müssen barrierearm und verständlich sein.
  • Daten sollen nur dort erhoben werden, wo sie einen klaren Zweck erfüllen.
  • Schnittstellen zwischen Ämtern müssen Medienbrüche verringern.
  • Offene Daten brauchen nachvollziehbare Qualität und Aktualität.
  • Sensorik im Stadtraum benötigt klare Datenschutzregeln.
  • Digitale Infrastruktur muss zuverlässig und flächendeckend wachsen.

Frankfurt setzt Digitalisierung Schritt für Schritt um. Der Wandel ist in Online-Terminen, Fachverfahren, Smart-City-Projekten, offenen Daten, Glasfaserkoordination, Bibliotheken und Mobilitätsversuchen sichtbar. Entscheidend bleibt, dass digitale Lösungen nicht Selbstzweck werden. Sie müssen Wege verkürzen, Ressourcen schonen, Entscheidungen verbessern und das Stadtleben einfacher machen. Genau darin liegt der Kern der Entwicklung, die auch zeigt, wie Digitalisierung Frankfurt verändert.

Digitale Vorbereitungstafel für Frankfurt

Wer digitale Stadtangebote nutzt, spart Zeit vor allem dann, wenn Unterlagen, Zugangsdaten und sichere Anmeldung vorher geprüft sind.

Fortschritt der Vorbereitung

0 von 6 Punkten erledigt.

Die digitale Vorbereitung hat noch nicht begonnen.

Wichtigste Punkte zum Merken

  • Frankfurt steuert Digitalisierung über eine städtische Rahmenstrategie und die Smart-City-Strategie.
  • Online-Terminbuchungen, digitale Anträge und sichere Nutzerkonten sollen Verwaltungskontakte vereinfachen.
  • Die Stadtverwaltung betreibt mehr als 700 IT-Verfahren für interne und externe Leistungen.
  • Die Urbane Datenplattform bündelt Daten und eröffnet Beteiligungsmöglichkeiten.
  • Smartes Wassermanagement nutzt Sensoren für Grundwasser, Bodenfeuchte, Niederschlag und Wasserqualität.
  • Straßen für alle setzt auf Scan Cars, Geodaten und Software zur Instandhaltung.
  • Open Library soll Bibliotheken flexibler nutzbar machen.
  • Frontkameras in Bussen werden bis Ende 2026 in einem Pilotprojekt getestet.
  • Glasfaserausbau bleibt eine Grundbedingung für digitale Verwaltung und Wirtschaft.

FAQ

Was ist das wichtigste Ziel der Digitalisierung in Frankfurt?

Das wichtigste Ziel ist ein besserer städtischer Service. Digitale Lösungen sollen Wege verkürzen, Abläufe beschleunigen, Daten besser nutzbar machen und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Stadtgesellschaft und Wirtschaft stärken.

Welche digitalen Dienste können Bürgerinnen und Bürger bereits nutzen?

Zu den sichtbaren Diensten gehören Online-Terminvereinbarungen, digitale Antragswege, Formulare, sichere Kommunikationsmöglichkeiten, offene Daten und Informationen über Leistungen der Stadt. Für einzelne Dienste sind digitale Identitätsnachweise erforderlich.

Warum ist die Urbane Datenplattform für Frankfurt wichtig?

Die Plattform macht städtische Informationen gebündelt und anschaulich nutzbar. Sie hilft bei Orientierung, Planung, Beteiligung und bei der Auswertung von Daten aus Projekten wie Besucherströmen oder Umweltmessungen.

Wie hilft Sensorik beim Smart City Ansatz?

Sensoren liefern Messwerte aus der realen Stadt. In Frankfurt werden sie unter anderem für Wasser, Bodenfeuchte, Niederschlag, Besucheraufkommen und Infrastruktur eingesetzt. Daraus können Fachstellen schneller Erkenntnisse gewinnen.

Welche Rolle spielt der Glasfaserausbau?

Glasfaser bildet die technische Grundlage für schnelle digitale Dienste. Verwaltung, Unternehmen, Schulen, Haushalte, Datenplattformen und Smart-City-Anwendungen benötigen leistungsfähige Netze.

Geht es bei Digitalisierung in Frankfurt nur um Verwaltung?

Nein. Die Verwaltung ist ein wichtiger Bereich, aber Frankfurt setzt digitale Lösungen auch bei Umwelt, Verkehr, Bibliotheken, Datenplattformen, Bürgerbeteiligung und wirtschaftlicher Infrastruktur ein.

Frankfurt am Main setzt Digitalisierung dort ein, wo sie Verwaltung, Mobilität, Umwelt, Datenzugang und städtische Infrastruktur konkret verbessern kann. Die Rahmenstrategie Digitalisierung und die Smart-City-Strategie geben dafür den organisatorischen Rahmen. Sichtbar wird der Wandel in Online-Services, der Urbanen Datenplattform, smartem Wassermanagement, automatisierter Straßenzustandserfassung, Open Library, Glasfaserausbau und digitalen Mobilitätsprojekten. Der Erfolg hängt davon ab, ob Frankfurt Nutzen, Datenschutz, einfache Bedienung und verlässliche Infrastruktur dauerhaft verbindet.

Quelle:

  • Stadt Frankfurt am Main, Rahmenstrategie Digitalisierung
  • Stadt Frankfurt am Main, Smart City Frankfurt
  • Stadt Frankfurt am Main, E-Government und Verwaltungsdigitalisierung
  • Stadt Frankfurt am Main, Urbane Datenplattform
  • Stadt Frankfurt am Main, Smartes Wassermanagement
  • Stadt Frankfurt am Main, Straßen für alle
  • Stadt Frankfurt am Main, Besucherströme Weihnachtsmarkt 2025
  • Hessisches Ministerium für Digitalisierung und Innovation
  • traffiQ Frankfurt am Main
  • Kommune21