Automatisiertes Lager mit moderner Logistiktechnologie
Digitale Technologien verändern Abläufe in Lager und Logistik. Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

Die größten Verbesserungen in der Logistik entstehen nicht durch möglichst viele neue Systeme, sondern durch Technologien, die Bestände sichtbar machen, Daten automatisch erfassen und wiederkehrende Abläufe zuverlässig steuern. Besonders wichtig sind heute Warehouse- und Transport-Management-Systeme, Barcode- und RFID-Lösungen, Sensorik, Datenanalyse sowie sinnvoll eingesetzte Automatisierung. Für viele Unternehmen bringt zuerst eine saubere digitale Prozess- und Datenbasis mehr als eine aufwendige Robotisierung. Erst wenn Warenbewegungen, Bestände und Aufträge verlässlich digital erfasst werden, können künstliche Intelligenz, autonome Transportroboter oder digitale Zwillinge ihr Potenzial ausspielen.

Inhaltsverzeichnis

Welche Technologien bringen den größten Nutzen?

Eine universell beste Logistiktechnologie gibt es nicht. Der Nutzen hängt davon ab, wo im Unternehmen Zeit verloren geht. Bei falschen Beständen hilft ein anderes Werkzeug als bei langen Fahrwegen im Lager oder einer ineffizienten Tourenplanung. Deshalb sollte die Auswahl immer mit einem konkreten Prozessproblem beginnen.

Aktuelle Untersuchungen der Bundesvereinigung Logistik zeigen gleichzeitig, wie groß die Lücke zwischen Digitalisierungsprojekten und ihrem breiten Einsatz noch ist. In einer 2026 veröffentlichten Studie gaben 96 Prozent der untersuchten Unternehmen an, die digitale Transformation bereits angestoßen zu haben. Nur 10 Prozent erreichten jedoch eine breite Optimierung und Skalierung neuer Technologien. Entscheidend ist deshalb nicht allein die Einführung, sondern die Integration in den täglichen Betrieb.

Technologie-Kompass für die Logistik

Der Überblick zeigt, welche Technologien vor allem Transparenz, Steuerung, Planung oder Automatisierung verbessern.

Transparenz

Barcode und RFID

Erfassen Warenbewegungen zuverlässig und schaffen die Basis für saubere Bestandsdaten.

Planung

KI und Datenanalyse

Unterstützen Prognosen, Kapazitätsplanung und datenbasierte Entscheidungen.

Ziel

Effizientere Logistik

Daten erfassen, Prozesse steuern, Systeme verbinden und Automatisierung gezielt aufbauen.

Steuerung

WMS und TMS

Bildeten im Artikel das digitale Rückgrat für Lager- und Transportprozesse.

Automatisierung

AMR und FTS

Lohnen sich besonders bei häufigen, strukturierten innerbetrieblichen Transporten.

Echtzeitdaten

IoT und Sensorik

Machen Positionen, Zustände und Umgebungsdaten entlang logistischer Prozesse sichtbar.

Simulation

Digitaler Zwilling

Hilft, Prozesse virtuell abzubilden und Veränderungen auf Basis digitaler Daten zu testen.

Wer zunächst einen Überblick über digitale Werkzeuge für Unternehmen benötigt, sollte Anwendungen nach Prozessnutzen und Schnittstellen beurteilen. Ein isoliertes System kann zusätzliche manuelle Arbeit erzeugen, obwohl es technisch modern ist.

Die folgende Übersicht zeigt, welche Technologie bei welchem Problem besonders relevant ist.

Technologie Stärke im Alltag Besonders sinnvoll bei Wichtige Voraussetzung
WMS Bestände und Lagerprozesse zentral steuern vielen Artikeln, Lagerplätzen und Kommissionieraufträgen saubere Stamm- und Bestandsdaten
TMS Transporte, Touren und Aufträge koordinieren regelmäßigem Versand und komplexer Transportplanung Anbindung an Auftrags- und Versanddaten
Barcode und RFID Waren automatisch identifizieren und erfassen Wareneingang, Inventur, Kommissionierung und Versand einheitliche Kennzeichnung und Prozessregeln
IoT und Sensorik Zustände, Positionen und Umgebungsdaten sichtbar machen sensiblen Waren, Behältern, Fahrzeugen und Anlagen verlässliche Datenübertragung und Auswertung
KI und Datenanalyse Muster erkennen und Planung unterstützen Prognosen, Kapazitätsplanung und Optimierungsaufgaben ausreichende und verlässliche Datenbasis
AMR und FTS wiederkehrende innerbetriebliche Transporte automatisieren häufigen, planbaren Materialbewegungen geeignete Prozesse und funktionierende Systemintegration

Der größte Hebel liegt häufig in der Kombination mehrerer Technologien. Ein Scanner allein optimiert noch keinen Wareneingang. Zusammen mit eindeutigen Identifikationsstandards und einem WMS kann er jedoch dafür sorgen, dass eine Warenbewegung unmittelbar im System erscheint.

WMS und TMS als digitales Rückgrat

Ein Warehouse Management System übernimmt die operative Steuerung im Lager. Dazu gehören je nach System unter anderem Wareneingang, Lagerplatzverwaltung, interne Warenbewegungen, Kommissionierung und Warenausgang. Das Fraunhofer IML betreibt mit „warehouse logistics“ eine herstellerneutrale Plattform, auf der WMS, TMS und weitere Logistik-IT-Systeme funktional verglichen werden.

Für Unternehmen mit wachsendem Lagerbetrieb ist das WMS deshalb häufig eine der ersten Technologien, die einen spürbaren strukturellen Effekt erzeugt. Mitarbeiter müssen Informationen nicht mehr aus verschiedenen Listen zusammensuchen. Aufträge, Bestände und Bewegungen können auf einer gemeinsamen Datengrundlage verarbeitet werden.

Das Transport Management System setzt einen Schritt später an. Es unterstützt Prozesse rund um Transportplanung und Versand. Besonders relevant wird es, wenn zahlreiche Sendungen, Dienstleister, Fahrzeuge oder Touren koordiniert werden müssen.

Der Nutzen steigt deutlich, wenn ERP, WMS und TMS miteinander kommunizieren. Fraunhofer IML weist bei aktuellen Logistiklösungen ausdrücklich auf die Bedeutung solcher Integrationen hin. Daten aus WMS und ERP können beispielsweise direkt für automatisierte Lade- und Transportprozesse genutzt werden.

Auch bei anderen Digitalisierungsprojekten gilt deshalb das gleiche Prinzip. Technologie steigert die Effizienz von Unternehmen vor allem dann, wenn Informationen nicht ständig erneut eingegeben oder zwischen voneinander getrennten Systemen übertragen werden müssen.

Vor einer WMS- oder TMS-Auswahl sollte daher nicht zuerst die längste Funktionsliste gesucht werden. Wichtiger sind passende Abläufe, offene Schnittstellen, Erweiterbarkeit und eine realistische Integration in die vorhandene IT-Landschaft.

Barcode, RFID und EPCIS für verlässliche Daten

Identifikationstechnologien gehören zu den unspektakulärsten, aber wirkungsvollsten Werkzeugen der Logistik. Ein digitaler Prozess kann nur zuverlässig funktionieren, wenn das System weiß, welcher Artikel, welche Palette oder welcher Behälter bewegt wurde.

Mitarbeiter mit Scanner und Tablet in der digitalen Logistik
Digitale Erfassung schafft mehr Transparenz bei Waren und Beständen. Foto: Pexels / Lizenz: Pexels

GS1-Standards schaffen dafür eindeutige Kennzeichnungen. Der Serial Shipping Container Code kann beispielsweise Transporteinheiten wie Paletten oder Pakete identifizieren. Der GS1-128 wird häufig auf Transportetiketten eingesetzt und unterstützt die Rückverfolgbarkeit innerhalb der Lieferkette.

Bei klassischen Barcodes muss der Datenträger optisch erfasst werden. RFID kann Daten dagegen per Funk ohne direkten Sichtkontakt übertragen. Nach Angaben von GS1 Germany können dabei auch zahlreiche RFID-Tags gemeinsam erfasst werden. Das ist beispielsweise bei Inventuren, Wareneingängen oder größeren Mengen gekennzeichneter Ladungsträger interessant.

RFID ist allerdings nicht automatisch besser als ein Barcode. Wer nur einzelne Pakete an wenigen Punkten scannt, kann mit einer einfachen Barcode-Lösung wirtschaftlicher arbeiten. RFID wird besonders interessant, wenn viele Objekte schnell, automatisiert oder ohne direkten Sichtkontakt identifiziert werden sollen.

EPCIS geht noch einen Schritt weiter. Der offene GS1-Standard ermöglicht den Austausch von Ereignisdaten entlang der Wertschöpfungskette. Unternehmen können damit unter anderem dokumentieren, welches Objekt sich wann an welchem Ort befand und in welchem Prozesskontext ein Ereignis entstanden ist.

Gute Logistik beginnt deshalb nicht erst bei künstlicher Intelligenz, sondern bei eindeutig identifizierbaren Waren und konsistenten Prozessdaten. Ohne diese Grundlage werden spätere Analysen schnell unzuverlässig.

KI, IoT und Echtzeitdaten richtig einsetzen

Künstliche Intelligenz ist besonders nützlich, wenn viele Daten verarbeitet und daraus Entscheidungen vorbereitet werden müssen. Typische Einsatzfelder sind Nachfrageprognosen, Tourenplanung, Kapazitätsplanung, Bilderkennung oder die Analyse von Prozessabweichungen.

Der DHL Logistics Trend Radar hebt unter anderem fortgeschrittene Datenanalyse und Computer Vision als relevante KI-Felder für die Logistik hervor. Gleichzeitig sollte ein Unternehmen nicht mit einem KI-Projekt beginnen, solange wichtige Basisdaten noch unvollständig oder widersprüchlich sind.

Eine gute Datenanalyse für bessere Entscheidungen benötigt zuerst strukturierte Informationen. Wenn Bestände verspätet gebucht werden oder Statusmeldungen fehlen, kann auch ein leistungsfähiges Analysemodell nur mit dieser eingeschränkten Datenqualität arbeiten.

IoT-Geräte und Sensoren schließen einen Teil dieser Lücke. Fraunhofer IML nennt unter anderem Echtzeit-Tracking von Fahrzeugen und Waren, Temperatur- und Feuchtigkeitsüberwachung sowie die automatische Bestandskontrolle als mögliche Anwendungen eingebetteter Systeme in der Logistik.

Das ist besonders für Kühlketten und andere sensible Transporte relevant. Statt eine Abweichung erst bei der Warenannahme festzustellen, können Zustandsdaten während des Prozesses erfasst werden. Die Technik schafft damit vor allem Transparenz.

Auf einer ausgebauten Datenbasis kann zusätzlich ein digitaler Zwilling eingesetzt werden. Ein solcher digitaler Zwilling bildet reale Lager- oder Transportprozesse virtuell ab. Fraunhofer IML betont dabei die Bedeutung der Verbindung zu WMS und TMS sowie von IoT-Daten und standardisierten Schnittstellen. Der digitale Zwilling ist damit keine isolierte Software, sondern baut auf bereits vorhandenen Informationsstrukturen auf.

Auch Cloud-Lösungen in Unternehmen können für skalierbare Rechen- und Speicherkapazitäten sorgen. Ob Cloud, lokale Infrastruktur oder ein hybrider Ansatz sinnvoller ist, hängt jedoch von Daten, Sicherheitsanforderungen, bestehenden Systemen und dem jeweiligen Prozess ab.

Wann sich AMR und FTS wirklich lohnen

Automatisierung wird in der Logistik schnell mit Robotern gleichgesetzt. In der Praxis sollte jedoch zuerst geprüft werden, wie häufig ein Prozess vorkommt, wie standardisiert er ist und wie viel Arbeitszeit er bindet.

Autonome mobile Roboter und fahrerlose Transportsysteme eignen sich vor allem für wiederkehrende innerbetriebliche Transporte. Sie können Material zwischen Lager-, Produktions- und Bereitstellungszonen bewegen und Mitarbeiter von regelmäßigen Transportwegen entlasten.

Fraunhofer IML beschäftigt sich intensiv mit der herstellerübergreifenden Steuerung solcher Systeme. Ein wichtiges Thema ist dabei die Interoperabilität heterogener Roboterflotten. Genau hier setzt auch VDA 5050 an. Die gemeinsam von VDA und VDMA entwickelte Schnittstelle standardisiert die Kommunikation zwischen einer zentralen Flottensteuerung und mobilen Robotern.

Ist die Grundlage für neue Logistiktechnik vorhanden?

Haken Sie ab, was im Unternehmen bereits geklärt oder umgesetzt ist.

0 von 7 Punkten geprüft

Seit März 2026 liegt VDA 5050 in Version 3.0.0 vor. Die aktuelle Version erweitert die Möglichkeiten für mobile Roboter mit höherer Autonomie und soll den herstellerübergreifenden Datenaustausch in gemischten Flotten unterstützen.

Das ist für Investitionen wichtig. Ein Lager kann über Jahre erweitert werden. Wenn jede neue Fahrzeuggruppe nur mit einer eigenen abgeschlossenen Steuerungswelt funktioniert, nimmt die technische Komplexität zu. Offene beziehungsweise etablierte Schnittstellen können dieses Risiko verringern.

Trotzdem ist Robotik nicht für jeden Betrieb die erste Investition. Wenn Aufträge noch auf Papier weitergegeben werden, Bestände unzuverlässig sind oder Mitarbeiter Daten mehrfach eingeben müssen, sollte zunächst die Prozess- und Systembasis verbessert werden.

Auch neuere Entwicklungen wie humanoide Roboter sollten realistisch eingeordnet werden. Fraunhofer IML sieht für diese Systeme Einsatzpotenzial und untersucht ihre Rolle in der Logistik. Gleichzeitig geht es derzeit stark um Erprobung, geeignete Einsatzgebiete, Sicherheitsstandards und Integration. Für viele Betriebe sind etablierte WMS-, Identifikations- oder mobile Transportlösungen kurzfristig näher am täglichen Prozessproblem.

In welcher Reihenfolge sollte digitalisiert werden?

Der häufigste Fehler besteht darin, eine Technologie zu kaufen und anschließend nach einem passenden Problem zu suchen. Sinnvoller ist die umgekehrte Reihenfolge. Zuerst wird der Engpass definiert. Danach werden Datenlage, Prozessstabilität und bestehende Systeme geprüft.

Für die Einführung neuer Systeme lohnt sich deshalb ein stufenweises Vorgehen. Ein Unternehmen kann einen klar abgegrenzten Prozess auswählen, messbare Ziele festlegen und die Lösung dort testen. Erst nach einem erfolgreichen Pilotbetrieb wird der Einsatz erweitert. Das reduziert das Risiko, einen komplizierten Prozess sofort im gesamten Betrieb auszurollen.

Wo steht Ihre Logistik bei der Digitalisierung?

Bewegen Sie den Regler und sehen Sie, welcher Schwerpunkt als Nächstes relevant wird.

Daten Steuerung Systeme Transparenz Skalierung

Stufe 1

Daten zuverlässig erfassen

Kennzeichnung, Scanprozesse und verlässliche Stamm- und Bestandsdaten schaffen die Grundlage.

Die passende Reihenfolge kann je nach Unternehmen und Prozess abweichen.

Ein solcher Aufbau passt auch zu einem schrittweisen Einführen neuer Technologien. Besonders bei komplexen Logistiksystemen sollten Schnittstellen, Datenqualität und Zuständigkeiten von Beginn an berücksichtigt werden.

Die passende Reihenfolge lässt sich anhand des konkreten Problems bestimmen.

Ausgangssituation Erster sinnvoller Ansatz Danach prüfen
Bestände stimmen häufig nicht Kennzeichnung, Scanprozesse und WMS verbessern RFID oder automatisierte Bestandserfassung
Transportplanung kostet viel Zeit TMS und durchgängige Auftragsdaten dynamische Optimierung und Datenanalyse
Informationen über Warenstatus fehlen Tracking, GS1-Standards und Ereignisdaten IoT-Sensorik und EPCIS
Viele wiederkehrende Transportwege im Lager Materialfluss und Prozesszeiten analysieren AMR oder FTS mit geeigneter Flottensteuerung
Planung basiert stark auf Erfahrung Datenquellen zusammenführen und Qualität prüfen KI, Prognosemodelle oder Optimierungsverfahren
Prozesse sollen vor Änderungen getestet werden relevante Echtzeit- und Prozessdaten digitalisieren Simulation und digitaler Zwilling

Vor allem die Schnittstellen verdienen Aufmerksamkeit. Eine Anwendung kann für sich hervorragend funktionieren und trotzdem zusätzlichen Aufwand verursachen, wenn Mitarbeiter Informationen manuell zwischen mehreren Programmen übertragen müssen. Die spätere Erweiterbarkeit sollte deshalb bereits bei der Auswahl berücksichtigt werden.

Gleichzeitig sollten Unternehmen typische Fehler bei der Digitalisierung vermeiden. Dazu gehört insbesondere, zu viele Projekte parallel zu beginnen oder technische Funktionen höher zu gewichten als den tatsächlichen Prozessnutzen.

Für viele Betriebe lautet die sinnvollste Reihenfolge daher: Daten erfassen, Prozesse digital steuern, Systeme verbinden, Transparenz erhöhen und erst danach komplexere Automatisierung oder KI skalieren. Diese Reihenfolge ist nicht für jedes Unternehmen identisch, verhindert aber, dass teure Technologien auf einer instabilen Daten- und Prozessbasis aufgebaut werden.

Wichtigste Punkte zum Merken

  • WMS und TMS schaffen häufig die Grundlage für durchgängige Logistikprozesse.
  • Barcode, RFID und GS1-Standards sorgen für eine eindeutige Identifikation von Waren und Transporteinheiten.
  • RFID lohnt sich besonders, wenn viele Objekte schnell oder ohne Sichtkontakt erfasst werden müssen.
  • KI benötigt eine zuverlässige Datenbasis und sollte ein klar definiertes Problem lösen.
  • IoT-Sensorik verbessert die Transparenz über Position und Zustand von Waren und Anlagen.
  • AMR und FTS sind besonders für häufige und strukturierte Materialtransporte interessant.
  • Offene Schnittstellen und Interoperabilität erleichtern spätere Erweiterungen.

FAQ

Welche Logistiktechnologie sollte ein Unternehmen zuerst einführen?

Das hängt vom größten Prozessproblem ab. Bei unzuverlässigen Lagerbeständen sind beispielsweise saubere Identifikation, Scanprozesse und ein geeignetes WMS meist wichtiger als Robotik oder KI.

Ist RFID grundsätzlich besser als ein Barcode?

Nein. Barcodes sind für viele Anwendungen ausreichend. RFID bietet Vorteile, wenn Objekte ohne Sichtkontakt oder größere Mengen von Datenträgern automatisiert erfasst werden sollen.

Wann lohnt sich künstliche Intelligenz in der Logistik?

KI ist besonders sinnvoll, wenn genügend hochwertige Daten vorhanden sind und ein konkretes Planungs-, Prognose- oder Optimierungsproblem gelöst werden soll.

Was ist wichtiger – WMS oder Lagerrobotik?

Bei vielen Unternehmen bildet zunächst das WMS die digitale Grundlage. Robotik kann anschließend sinnvoll angeschlossen werden, wenn Materialflüsse ausreichend strukturiert und die nötigen Schnittstellen vorhanden sind.

Welche Rolle spielen offene Standards bei der Automatisierung?

Sie erleichtern die Verbindung unterschiedlicher Systeme. VDA 5050 dient beispielsweise als herstellerneutrale Kommunikationsschnittstelle zwischen einer Flottensteuerung und mobilen Robotern.

Quelle: Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML, GS1 Germany, Verband der Automobilindustrie und VDMA, Bundesvereinigung Logistik, Studie „Transport und Logistik im Wandel: Stand der digitalen Transformation 2025“, DHL Logistics Trend Radar 7.0, Bitkom-Studienbericht „Digitalisierung der Wirtschaft 2025“.