Seit Anfang 2024 übernimmt die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) die Verantwortung für zahlreiche Reinigungsaufgaben in der Stadt Frankfurt. Die Bündelung dieser Aufgaben soll zu einer effektiveren Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet führen.
Inhaltsverzeichnis:
- FES übernimmt Reinigung in Frankfurt
- Zentraler Ansprechpartner für Beschwerden
- Digitalisierung zur Effizienzsteigerung
- Verantwortung der Bürger und städtische Maßnahmen
FES übernimmt Reinigung in Frankfurt
Ab Januar 2024 ist die FES für die regelmäßige Reinigung der Straßen in Frankfurt zuständig. Jede Straße wird mindestens einmal pro Woche gereinigt. Dabei achten die Mitarbeiter auch auf die Baumscheiben und die Grünstreifen an den Straßenrändern. Zusätzlich übernimmt die FES seit diesem Jahr die Reinigung an rund 2000 Bus- und Straßenbahnhaltestellen.
Zentraler Ansprechpartner für Beschwerden
Durch die Bündelung der Reinigungsaufgaben gibt es nun einen zentralen Ansprechpartner für alle Sauberkeitsfragen. Die Zahl der Beschwerden ist bereits deutlich zurückgegangen, besonders über Müll und Schmutz in Frankfurts Parks. Die FES reinigt seit 2022 auch das Mainufer und den Grüneburgpark. Laut FES-Geschäftsführer Benjamin Scheffler hat dies bereits zu einer merklichen Verbesserung geführt. Seit 2022 wurden außerdem Grünstreifen und Straßenbäume in Pilotgebieten in die Reinigungsmaßnahmen mit einbezogen.
Digitalisierung zur Effizienzsteigerung
Die FES nutzt moderne digitale Technologien, um die Reinigung zu optimieren. Durch digitale Dokumentation wird genau verfolgt, wo und wie gereinigt wird. Dies ermöglicht eine schnelle Reaktion, wenn eine Fläche häufiger gereinigt werden muss. So können besonders verschmutzte Bereiche schnell identifiziert und gezielt behandelt werden.
Verantwortung der Bürger und städtische Maßnahmen
Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) betont, dass Sauberkeit in einer Stadt mit über 775.000 Einwohnern eine große Herausforderung ist. Sauberkeit ist ein Ausdruck von Lebensqualität und ein zentrales Thema für Frankfurt. Für Josef ist es wichtig, dass alle Bürger Verantwortung übernehmen, wenn es um die Sauberkeit der Stadt geht. Die Einführung höherer Bußgelder allein reicht jedoch nicht aus. Es braucht auch Personal, um Müllsünder konsequent zu bestrafen und ihnen deutlich zu machen, dass Müll in der Stadt keine Kavaliersdelikt ist.
Die Stadt Frankfurt setzt mit der Bündelung der Reinigungsaufgaben und dem Einsatz moderner Technologien neue Maßstäbe. Durch die zentralisierte Verantwortung bei der FES und die Digitalisierung der Prozesse kann die Sauberkeit im gesamten Stadtgebiet effizienter und schneller gewährleistet werden.
Quelle: FAZ