Tourismus-Frankfurt
pixabay/Foto illustrativ

Frankfurt hat im vergangenen Jahr einen neuen Höchststand bei den Übernachtungen erreicht. Mit über 11,1 Millionen Übernachtungen und 6,4 Millionen Gästen erzielte die Stadt das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Laut Oberbürgermeister Mike Josef entspricht dies einem Anstieg von 7,6 % bei den Übernachtungen und 7 % bei den Gästen im Vergleich zum Vorjahr. Besonders internationale Gäste trugen zu diesem Erfolg bei.

Inhaltsverzeichnis:

Europameisterschaft als wichtiger Faktor

Die Stadt am Main konnte nicht nur als Geschäfts- und Kongresszentrum punkten, sondern gewann auch als Reiseziel an Bedeutung. Ein wichtiger Faktor für das Wachstum war die Fußball-Europameisterschaft, die fünf Spiele in Frankfurt umfasste. Dies führte zu einem starken Anstieg der internationalen Besucherzahlen.

Insgesamt kamen 2,3 Millionen Gäste aus dem Ausland, was einem Zuwachs von 8 % entspricht. Die ausländischen Besucher generierten etwa 4,4 Millionen Übernachtungen10 % mehr als im Vorjahr.

Mehr Betriebe, aber weniger kleine Unterkünfte

Trotz des Rekordergebnisses blieb das Bettenangebot stabil. Die Stadt verfügte über rund 64.000 Betten, während die Zahl der Beherbergungsbetriebe um drei auf insgesamt 284 stieg. Dennoch sind es 27 Betriebe weniger als 2019.

Laut Thomas Feda, Geschäftsführer der Frankfurter Tourismus+Congress GmbH, handelt es sich bei den neuen Hotels meist um größere Anlagen mit vielen Betten. Gleichzeitig mussten einige kleinere Unterkünfte schließen.

Bettenauslastung und Aufenthaltsdauer

Die durchschnittliche Bettenauslastung lag im Jahr 2023 bei 47,6 %. Die Verweildauer der Gäste betrug durchschnittlich 1,74 Tage. Damit zeigt sich, dass Frankfurt weiterhin eine dynamische Tourismusentwicklung erlebt.

Nach dem pandemiebedingten Rückgang hat sich der positive Trend fortgesetzt und knüpft an das Rekordjahr 2019 an, als die Stadt erstmals die 10-Millionen-Marke überschritt.

 Quelle: zeit.de

 

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